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Fussposition

 

Die letzte Variable laut Gonzales und Hul list die longitudinale Fußposition. Die wird besonders bestimmt durch die Einstellung der Schuplatten. Auch für diese Variable besteht eine Regel und das ist folgende: die Schuhplatte muss in der Längerichtung dermaßen abgestellt sein, dass der Ball des Fußes (der metatarsale Kopf) sich genau über der Mitte der Pedalachse befindet (Mandroukas 1990).

 Longitudinale Fussposition mit dem Ball des Fußes über der Pedalachse.

FootPosition

Diese Einstellung des Fußes fördert des “runden Tritts”, und das hat einen gleichmäßigen Tritt und einen effektiven Stand des Pedals hinsichtlich der Kurbelachse zu Folge (Haushalter 1994).

Wenn der Ball des Fußes sich vor der Pedalachse befindet, wird der effektive Hebel vom Fußgelenk zur Pedalachse verringert. Es ist dann einfacher den Fuß auf dem Pedal zu stabilisieren und es verringert die Belastung auf die Achillessehne und auf den Wadenmuskel. Mancher Triathlet und Zeitfahrer machen das weil die höhere Stabilität des Fußes einen schwereren Gang ermöglicht. Die Möglichkeit einen hohen Trittfrequenz zu erreichen wird durch diese Einstellung eingeschränkt der Ablauf des Fußgelenks wird steifer, besonders im oberen und im unteren toten Punkt, weil der Ausschlag im Fussgelenk beschränkt wird.

Wenn der Ball des Fußes hinter der Pedalachse steht, wird der effektive Hebel verlängert und ist es schwieriger um den Fuß auf dem Pedal zu stabilisieren. Das hat zur Folge, dass die Achillessehne und die Waden kräftiger angespannt werden um doch genügend Steifheit in dem Fuß zu bekommen. Bahnfahrer machen das schon manchmal um eine hohe Trittfrequenz zu erreichen

Der Stand des Fußes (Schuh) auf dem Pedal kann nicht nur Verletzungen als Konsequenz haben, besonders im Knie, hat jedoch auch Einfluss auf die Effizienz des Tretablaufs. Oft wird bei der Einstellung der Schuhplatten im Besonderen versucht den natürlichen Stand des Fußes auch auf die Pedale zu realisieren. Hier geht man jedoch an der Tatsache vorbei dass Radfahren mit fixierten Füßen eine aufgezwungene Bewegung ist. Das bedeutet, dass der vom Pedal ausgeübte kreisförmige Weg dem Radfahrer wird aufgezwungen. In diesem Sinne muss der Fahrer sich dem Antriebmechanismus des Fahrrads anpassen.

Bei einer richtigen Einstellung der Schuhplatten bleibt das Knie während des Fahrens innerhalb der Achse die vom Hüftgelenk bis zum Ball des Fußes läuft. Jeder Ausschlag, sowohl nach Innen wie auch nach Außen, geht Hand in hand mit Verlust an Effizienz.

Ankling
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